Fachbereich Sport

Wie wäre es, wenn der SchiRi mediiert?
Geht das überhaupt?
Wo ist da überhaupt ein Raum für die Mediation?

Der Fachbereich Sport befasst sich u.a. mit den Besonderheiten der Mediation im Sport und den daraus resultierenden Anforderungen an den Mediator.

Exemplarisch können folgende Besonderheiten genannt werden:

  • Das Grundmuster von Gewinnen und Verlieren, welches eine Auswirkung auf die Art der Konfliktaustragung haben kann
  • Die fließenden Übergänge zwischen Amateur und Profisport
  • Hohe emotionale Involviertheit
  • Verschiedene Interessengruppen mit unterschiedlichen Einflussmöglichkeiten
  • Überschneidungen von Vereins- und Wirtschaftsrecht
  • Regelmäßige Veränderungen des Mannschafts- und Vereinsgefüges
  • Die Auswirkung des sportlichen Erfolgs auf den wirtschaftlichen und der daraus resultierende Druck

Aufgrund dieser Besonderheiten zeichnen sich die Konflikte im Sport meist durch eine hohe Komplexität aus.

Mediation kann mit dieser Komplexität umgehen. Daher nimmt sich der Fachbereich Sport dieser Konflikte an und befasst sich unter anderem mit der Frage, wie Mediation im Sport eingesetzt werden kann und wie mit den Besonderheiten des Sports umgegangen werden kann. Darüber hinaus soll aber auch der Fragestellung nachgegangen werden, wie sich Sport für die Mediation nutzen lässt beziehungsweise inwieweit sich auch Elemente der Mediation im Sport selber finden lassen.

Da eine flächendeckende Verbreitung und Nutzung der Mediation im Sport noch nicht gegeben ist, ist es ein erklärtes Ziel des Fachbereichs die Einbindung der Mediation in das Sportwesen zu fördern und mögliche Vorbehalte und Unsicherheiten abzubauen. Hierzu ist auch ein intensiver und regelmäßiger Austausch mit Sportverbänden und -vereinen geplant.

Fachbereichsleitung

Telefonnummer : 055129219481

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Ich freue mich über Interesse an der Arbeit des Fachbereichs und über einen regen Austausch.

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