ADR-Glossar

Hier finden Sie Hinweise und Definitionen zu dem im Text verwendeten Fachausdrücken.

  • ADR
    Alternate Dispute Resolution
  • Affirmation
    [lateinisch] die, Zustimmung, Bejahung. Die Selbstwertgefühle der Parteien steigern und auf ihre Konfliktlösungskompetenz vertrauen.  
  • AKUT
    Akronym für A= Alles (soll eingebracht werden, was den Parteien ein-fällt, auch unrealistische Ideen) K=Kein Kommentar (die Aussagen der anderen dürfen nicht bewertet werden) U=Umformulieren - Umnutzen (die Gedanken der ande-ren d&uu...
  • BATNA
    BATNA ist die Abkürzung von "best alternative to a negotiated agreement" und ein Konzept der besten Alternative zu einer Übereinkunft in einer Verhandlung. Um dem Zwang zu entgehen, in jedem Fall eine Einigung zu ...
  • Bedürfnis
    Bedürfnis im Sinne eines physiologischen oder psychologischen Mangelzustands verwendet, der mit dem Streben nach Bedürfnisbefriedigung verbunden ist.  
  • Cochemer Praxis
    Modell der interprofessionellen Zusammenarbeit in Familiensachen. Die Zusammenarbeit wird in Arbeitskreisen Trennung und Scheidung organisiert. Hier treffens ich die an der Bearbeitung von Familiensachen beteiligten Professionen regelmäßig u...
  • Code of Conduct
    Der Code of Conduct ist die erste Standardisierung der Standards zur Mediation in einem europäischen Umfang. Viele Verbände und Mediatoren haben sich dem Code unterworfen. Die Verbindlichkeit wird nur durch eine Unterwerfungserklärung hergestellt. ...
  • Emotionen
    Eine Emotion (v. lat.: ex „heraus“ und motio „Bewegung, Erregung“) ist ein psychophysiologischer Prozess, der durch die Wahrnehmung und Interpretation eines Objekts oder einer Situation ausgelöst wird und mit physiologischen Veränderungen, sp...
  • Eskalationsstrufen
    Nach Glasl sind 9 Stufen zu unterscheiden: Stufe 1: Spannung, Stufe 2: Debatte, Stufe 3: Taten statt Worte, Stufe 4: Koalitionen, Stufe 5: Gesichtsverlust, Stufe 6: Drohungen, Stufe 7: Begrenzte Vernichtung, Stufe 8: Zersplitterung, Stufe 9: Gemeinsam ...
  • EU Richtlinie Mediation
    Die EU Direktive Direktive 2008/52/EC of the European Parliament and the council of 21st May 2008 on certain aspects of mediation in civil and commercial matters gibt den Mitgliedstatten auf, das Verfahren der Mediation mit den ER-rechtlichen Vorgaben ...
  • Gefangendilemma
    Beipiel für eine strageische Konfliktlage. Zwei Gefangene werden verdächtigt, gemeinsam eine Straftat begangen zu haben. Die Höchststrafe für das Verbrechen beträgt fünf Jahre. Beiden Gefangenen wird ...
  • Gefühl
    Gefühl ist das subjektive Erleben einer Emotion, wie z. B. Freude, Lust, Geborgenheit, Liebe, Trauer, Ärger, Wohlbehagen. Gefühle werden gewöhnlich als verschieden von Wahrnehmungen, Empfindungen und Denken, aber auch ...
  • gewaltfreie Kommunikation
    Die gewaltfreie Kommunikation nach Dr. Marshall Rosenberg hilft dabei, Ich- und Du-Botschaften sorgfältig voneinander zu trennen und auseinander zuhalten. Überlassen Sie es nicht Ihrem Gesprächspartner zu interpretieren, wie Sie was geme...
  • Interaktion
    Grundbegriff der Sozialwissenschaften, der die wechselseitige Beeinflussung des Verhaltens von Individuen oder Gruppen bezeichnet, aber auch ein Austausch von Informationen  
  • Interessen
    Unter Interesse (von lateinisch interesse: dabei sein, teilnehmen an, "dazwischen-stecken/sein") versteht man die kognitive Anteilnahme respektive die Aufmerksamkeit, die eine Person an einer Sache oder einer anderen Person nimmt. Je grö...
  • Kognitive Dissonanz
    Der Begriff Kognitive Dissonanz bedeutet so vie wie „Missklang im Erkennen“. Er beschreibt in der Sozialpsychologie eine Theorie, die erklärt, wie durch miteinander unvereinbare Kognitionen – Wahrnehmungen, Gedanken, Meinungen, ...
  • Kommunikation
    Der Begriff Kognitive Dissonanz bedeutet so vie wie „Missklang im Erkennen“. Er beschreibt in der Sozialpsychologie eine Theorie, die erklärt, wie durch miteinander unvereinbare Kognitionen – Wahrnehmungen, Gedanken, Meinungen, ...
  • Kooperative Praxis
    Siehe Collaborativ law 
  • Mediation, ein Definitionsversuch
    Der begriffliche Ursprung von Mediation lässt sich vor Allem aus dem lateinischen Wort "mediatio" (Vermittlung). und dem griechischen Wort "medos" (·neutral, verrmitteln, unparteiisch) ableiten. Darüber hinaus bleib...
  • Mediation
    Die EU Direktive Direktive 2008/52/EC of the European Parliament and the council of 21st May 2008 on certain aspects of mediation in civil and commercial matters definiert Mediation wie folgt:  Im Sinne der Richtlinie bezeichnet Mediation ein str...
  • Motiv
    Motiv bezeichnet in der Psychologie eine Persönlichkeitseigenschaft. Die Motive, nach denen am meisten geforscht wurde sind das Leistungsmotiv (engl. need for achievement), das Machtmotiv (engl. need for power) und das Intimitätsmotiv (engl. ...
  • Nullsummenspiel
    Nullsummenspiel in der Spieltheorie werden so Situationen bezeichnet, bei denen die Summe der Gewinne/Verluste aller Spieler zusammengenommen gleich Null ist. Der allgemeinere Begriff ist Konstantsummenspiel. Ein Beispiel für ein Nullsummenspiel i...
  • Pacing
    Pacing dient der Herstellung von -> Rapport.
  • Paraphrasierung
    Als Paraphrasierung (griech. para = dazu, neben und fraseïn = reden, sagen) wird in der Kommunikationstheorie die sachliche Wiederholung einer empfangenen Botschaft mit den eigenen Worten verstanden. In der Rhetorik und in der Musik hat das Wort...
  • Positionen
    Position (lateinisch) allgemein: Stellung, Lage; Meinung, Standpunkt, Haltung. 1) soziale Stellung des Einzelnen in einer Gesellschaft.. 2) momentaner Standort (eines Gestirns, Schiffes usw.). 3) Einzelposten (auf einer Rechnung oder Warenliste)....
  • Positivsummenspiel
    Positivsummenspiel wird auch Nicht-Nullsummenspiel genannt. Es ist dasGegenteil vom Nullsummenspiel. Das Ergebnis mündet in eine win-win Lage.
  • Psychodrama
    Psychodrama ist eine von J. L. Moreno begründete psychotherapeutische Methode, bei der die Patienten ihre Konfliktsituationen schauspielerisch darstellen. Damit soll zum einen dem Patienten die Dynamik sozialer Beziehungen einsichtig werden, zum a...
  • Rapport
    Treten Menschen miteinander in Kontakt, passt sich in der Regel meist unbewusst ihre verbale und nonverbale Kommunikation einander an. Je positiver der Kontakt durch den Einzelnen bewertet wird, desto stärker ist seine Bezogenheit an das Gegen&uum...
  • Tetralemma
    Dilemmas sind unauflösliche Fragen. Der Betroffene vermag sich nicht zu entscheiden, weil jede Entscheidung für ihn ein Problem darstellt. Dilemmas lassen sich auflösen mit einer indischen Technik, die das Tetralemma genannt wird. Sie animiert zum Q...
  • Transaktionsanalyse
    Transaktionsanalyse bezeichnet ein psychotherapeutisches Verfahren, das Eric Berne entwickelt hat. Es werden 3 psychiche Zustände unterschieden: das Kind-Ich, das Erwachsenen-Ich und das Eltern-Ich. Das Verhalten hängt davon ab, welcher Zust...
  • Verstehen
    Aufnahme des Sinns, der Bedeutung eines Wortes, eines Zeichens, Signals, Satzes, auch das Begreifen eines Zusammenhangs, eines Sinns, des Charakters einer Person in ihren wörtlichen und tätlichen Äußerungen. W. Dilthey ordnete das ...
  • Wahrnehmung
    Die Wahrnehmung und bewusste Empfindung entstehen im Gehirn als Ergebnis eines physiologischen Vorgangs, der beginnt, wenn ein Reiz ein Sinnesorgan trifft (objektive – subjektive Welt, siehe Psychologie). Die Wahrnehmung setzt sich aus der Empfin...
  • WATNA
    siehe BATNA

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