Open Eyes

Mediation heisst: die Augen öffnen

Die Redewendung mit offenen Augen hat zweierlei Bedeutung: Einmal beschreibt sie den Tagtraum (Mit offenen Augen träumen). Zum Anderen beschreibt sie die besonders wache Sinneswahrnehmung (Mit offenen Augen durch die Welt gehen). Ein Mediator kann sich einen Tagtraum (wenisgtens nicht während der Arbeit) erlauben. Ein geübter Mediator hat auch eine gesteigerte Aufmerksamkeit gegenüber allem was ihm begegnet, nicht nur während der Mediation. Mit offenen Sinnen durch die Welt zu gehen, das wäre ein Profil, das zu einem Mediator passt. Es schult den Mediator, wenn es die Dinge, die um ihn herum geschehen, mit einer kritischen Distanz und vielleicht sogar ohne eine Bewertung wahrnehmen kann. Von einem IM-Sterne-Mediator wird diese Fähigkeit erwartet. Das ist Grund genug, hier auf der Web-Seite auch solche Beiträge einzustellen, welche die kritische Wahrnehmung betreffen aber nicht direkt im Zusammenhang mit der Mediation stehen.

Wie ein Mediator die Welt sieht – Beiträge

  • Es geht doch
    Iran loves Israel Wow, ich denke an dieser Initiative kommt niemand vorbei, ohne sie zu wertschätzen. Sie ist mutig, verwegen, originell und vor allem liebevoll. Sie beweist, dass Menschen zueinander finden könnten und dass sie den Frieden suchen, irgendwie. Es ist eine Interessenbekundung und die Äußerung eines Bedürfnisses. Wenn es jetzt den Politikern gelänge die Bedürfnisse ...
  • Freundliche Atmosphäre
    Soeben erhalte ich ein Werbemail. Ich denke jedenfalls, dass es eine Werbung sein sollte. Der Titel lautete: “Sorgen Sie für eine angenehme Atmosphäre”. Dann folgte die exponierte These: “Ein freundliches Miteinander ist das A und O”. Diese Erkenntnis wurde von den Buttons: Gruppenregeln, Konfliktlösung, Gruppenausschlüsse begleitet. Ist das jetzt der Schlüssel für Freundlichkeit? fragte ich ...
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    Schon der Titel dieses Beitrages hat etwas Aufschreckendes. Ist das Rassismus? Es ist wohl eine Vorstufe. Es geht um Vorurteile, die an ihrem Effekt gemessen werden. Man versucht deren Ursache zu ergründen. Der Titel beschreibt eine Studie, die genau so genannt wurde. Eine, diese spannende Studie vorstellende, Schlagzeile des Pressedienstes der Universität Bielefeld  lautet wörtlich: ...
  • Medi und Ator – die Weihnachtsmediation
    Angeblich ein wirklicher Fall Medi und Ator sind schon seit unvordenklichen Zeiten miteinander liiert. Sie, Medi, ist das vermittelnde Element in der Beziehung. Er, Ator, das bewirkende. Beide zusammen haben es schon sehr weit gebracht. Für viele sind sie so eine Art Vorbild geworden. Viele Menschen bewundern Medi und Ator wegen ihrer Art und Weise, wie ...
  • Schon wieder eine Reform
    Wenigstens an das Geburtsdatum wurde gedacht Das Bundesministerium der Justiz hat den Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Sorgerechts nicht miteinander verheirateter Eltern vorgelegt. Der Titel des Entwurfs bezeichnet den gesetzgeberischen Akt als eine Reform. Eine Reform ist eine bewusst und gewollt herbeigeführte Veränderung in den sozialen Verhältnissen. Das legt die Frage nahe: Was ändert sich denn ...
  • Streit um Etiketten
    Frau Ministerin Leutheuser-Schnarrenberger äußert sich zum Mediationsgesetz und das Gesetzgebungsverfahren Die Justizministerin hat es sich nicht nehmen lassen, auf dem CFM Kongress, welcher vom Otto Schmidt Verlag getragen und von Prof. Dr. Eidenmüller ausgerichtet wurde, höchstpersönlich aufzutreten. Dass sie dabei von mindestens drei gezählten Bodyguards begleitet wurde, muss nicht mit der Zielgruppe oder der Fragestellung zusammenhängen. ...
  • Zu Wort kommen …
    Ein Interview mit der Mediation Zu Wort zu kommen, das ist wohl eines der größten Anliegen der Mediatorinnen und Mediatoren. Der Mediatorentag sollte dies ermöglichen. Die Initiative ist für sich gesehen zu begrüßen. Sie sollte demokratisch anmuten. Wer kommt zu Wort? Sind es nicht nur diejenigen, die eine Lobby haben oder diejenigen, die am lautesten schreien können? Sind es ...

 

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