Definition

Rolle

Dienstag, Juni 1st, 2010

Rollen sind das erwartete Verhalten innerhalb einer Gesellschaft (hier innerhalb der Familie). Ein abweichendes Rollenverhalten wird als unagnenehm und unpassend empfunden. Mithin ist die Rollennorm eine Orientierung für das eigene Verhalten. Aus der Rollendefinition ergibt sich die Verhaltenerwartung und somit der Umfang der zu übernehmenden Verantwortung für die Einhaltung des gewünschten Verhaltens

Mediatoren TÜV

Dienstag, Juni 1st, 2010

Als Mediatoren TÜV (steht TÜV eigentlich für Totaler oder Technischer Überwachungsverein? ;-) ) wurde bis zum 20.5.2010 das Gremium bezeichnet, das über die Standardisierung der Zertifizierung zusammen mit dem BMJ Konzepte entwickelt hat. Die von diesem Gremium beschlossenen Standards finden Sie hier

Wut

Mittwoch, März 3rd, 2010

Wut beschreibt eine sehr heftige Emotion. Sie geht oft mit Aggression einher und ist heftiger als Ärger. Jemand der häufig in Wut gerät oder blindlinks zertört, wird als Wüterich bezeichnet.
Psychologisch gesehen mag die Wut von einem angeborenen Aggressionstrieb abhängen. Sie kann auch Frustration abreagieren oder ein angelerntes Verhaltensmuster sein.
Wut hat eine höhere Erregung als Ärger, wohingegen sie sich vom Zorn dahingehend abgrenzt, dass sie durch eine größere persönliche Betroffenheit ausgelöst wird.

Rapport

Sonntag, Dezember 6th, 2009

Treten Menschen miteinander in Kontakt, passt sich in der Regel meist unbewusst ihre verbale und nonverbale Kommunikation einander an. Je positiver der Kontakt durch den Einzelnen bewertet wird, desto stärker ist seine Bezogenheit an das Gegenüber (Gleiche Worte, Redegeschwindiglkeit, Gesten, Mimik, usw. )

Tetralemma

Montag, Juli 20th, 2009

Dilemmas sind unauflösliche Fragen. Der Betroffene vermag sich nicht zu entscheiden, weil jede Entscheidung für ihn ein Problem darstellt. Dilemmas lassen sich auflösen mit einer indischen Technik, die das Tetralemma genannt wird. Sie animiert zum Querdenken, zum Weg aus dem Dilemma heraus. Ich selbst durfte einen Eindruck erfahren, als Dr. Falk mir in Zagreb ein Tetralemma aufgestellt hat.  Read the rest of this entry »

Advance Pricing Agreements (APA)

Donnerstag, Juli 9th, 2009

Advance Pricing Agreements (APA) helfen steuerpflichtigen Unternehmen bei Qualifizierungskonflikten (steuerlichen Bewertungsfragen etwa bei grenzüberschreitenden Sachverhalten) einvernehmliche Lösungen mit dem Fiscus herbeizuführen. Das BMF (Bundesfinanzministerium) geht von einer zulässigen Zukunftsbindung aus und hält solche Vereinbarungen für zulässig (BStBl 2006, 594).

Emotionen

Donnerstag, Juli 9th, 2009

Eine Emotion (v. lat.: ex „heraus“ und motio „Bewegung, Erregung“) ist ein psychophysiologischer Prozess, der durch die Wahrnehmung und Interpretation eines Objekts oder einer Situation ausgelöst wird und mit physiologischen Veränderungen, spezifischen Kognitionen, subjektivem Gefühlserleben und einer Veränderung der Verhaltensbereitschaft einhergeht. Emotionen treten beim Menschen und bei höheren Tieren auf. Mit Emotionen beschäftigen sich unter anderem Psychologie, Psychiatrie, Philosophie, Neurologie und Hirnforschung, Physiologie und Biologie, Verhaltensforschung und Soziologie. 
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Collaborative Law

Sonntag, Juni 28th, 2009

Das collaborative law beschreibt eine kooperative Verhandlungsform, auf die sich die Rechtsanwälte zunehmend einlassen. Die Idee kommt aus dem Amerikanischen. Die Verwendung des Begriffs  "collaborative law" ist im deutschen missverständlich, weil Kollaborieren hier einen faden Beoigeschmack hat. Besser ist es deshalb von Kooperativer Praxis zu sprechen. 

Im Kern verhandeln die Parteien bzw. ihre Anwälte vor der eigentlichen Sachverhandlung, wie sie die Verhandlung führen wollen, das heisst, welche Regeln für die Verhandlung gelten sollen.Die Verhandlungsregeln werden in einem Vertrag festgehalten. Vereinbart werden: ein faires Verfahren, gemeinsame Lösungsfindung und andere Verfahrensweisen, die den Prinzipien der Mediation nahe kommen. Das Verfahren selbst ist dem einer Mediation sehr ähnlich. Man könnte es auch als eine Form der integrierten Mediation begreifen.
 

Altenkirchener Modell

Sonntag, Juni 28th, 2009

Das Altenkirchener Modell ist der Prototyp der integrierten Mediation. Der erkennende Richter integriert das Verfahren der Mediation (im psychologischen Verständnis eines Verfahrensablaufs) in ein Gerichtsverfahren. Eine ausführliche Beschreibung dieser Vorgehensweise ergibt sich aus der Evaluation "Koblenzer Praxis"

Cochemer Praxis

Sonntag, Juni 28th, 2009

Modell der interprofessionellen Zusammenarbeit in Familiensachen. Die Zusammenarbeit wird in Arbeitskreisen Trennung und Scheidung organisiert. Hier treffens ich die an der Bearbeitung von Familiensachen beteiligten Professionen regelmäßig um zu beschließen, wei mit bestimmten Problemstellungen in Familienkonflikten zu verfahren ist.